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Milea
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Betreff des Beitrags: Klebender, frecher Wallach... Verfasst: Sa 19. Jan 2008, 15:07 |
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Registriert: Do 27. Sep 2007, 10:07 Beiträge: 556
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Auch wenn es nicht um einen Berber geht, bräuchte ich mal ein paar Tipps von euch.
Kurz zur Ausgangslage:
!2jähriger Westfale, 168cm, alter Angsthase, rotzfrech wenn ihm was nicht passt, da wird auch schon mal zur Seite nach einem ausgetreten, Arthrose am 5./6. Halswirbel mit minimaler Ataxie der HB (leichtes Schlurfen)
So, seit dem er in einer 4er Offenstallgruppe steht ist er extrem klebig geworden. Der Reitplatz liegt ca. 100m vom OF entfernt mitten im Wald, das heißt er hat keinen Sichtkontakt zu seiner Herde.
Hier liegt sein großes Problem, am Anfang konnte ich noch relativ entspannt reiten wenn irgendein Pferd mit auf dem Platz war, jetzt ist er nur noch ruhig wenn meine alte Stute mitkommt.
Gestern bin ich zusammen mit einer Bekannten geritten, schon nach 2 Minuten stand er mehrfach sehr hoch auf zwei Beinen. Habe mich daraufhin erstmal hinter das andere Pferd geklemmt damit er sich abregt. Da war es dann auch ok, sobald der dicke Tinkerhintern jedoch aus seinem Sichtfeld verschwand gab es wieder elegante Rodeo einlagen.
Das geht mir so auf die Nerven! Abgesehen davon finde ich das Steigen super gefährlich, er hat erst im letzten Jahr im OF gelernt so hoch zu Steigen (früher war es ein lächerliches 10cm hochgehen).
Dazu kommt natürlich auch noch das er nicht ausgelastet ist da wir es aus verschiedenen Gründen momentan nicht schaffen oft zu reiten.
Am liebsten würde ich ihn mit Kappzaum longieren, da er da aber 100%ig total abgehen würde hätte ich da Angst um seinen Hals.
Auch Parelli ist nicht so einfach, wenn der in so einer Stimmung ist kann man sich ihn nur noch auf Abstand halten und da weiß ich als Parelli Anfänger nicht viel mehr als Circel- Game und Jojo. Das macht er dann auch, bringt aber nicht wirklich viel...
Was würdet ihr raten, erst einmal Streß umgehen und nur mit meiner Stute zusammen auf den Platz gehen?
_________________ LG Milea
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Superjessi
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Betreff des Beitrags: Verfasst: Sa 19. Jan 2008, 15:29 |
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Hi Laura,
puh, da benimmt er sich aber ganz schön daneben  . Außer seiner Tendenz zur Krankheit war er doch ansonsten ok.
Ihr kennt ihn mit Sicherheit am besten, aber ich finde schon, dass er erst mal wieder lernen sollte, alleine was zu machen. Dann lieber auf´s Reiten verzichten und mit kurzen Einheiten von vielleicht 10 min oder so anfangen und anschließend zur Belohnung schnell wieder zurück.
Wie ist es mit Spazieren gehen oder alleine ausreiten? Wie benimmt er sich da?
Ich würde kurze Einheiten nehmen. Schon ohne anderes Pferd hingehen, auf keinen Fall dort erst trennen.
Und dann würde ich - wenn er das zuläßt und der Platz sicher ist - Beziehungstraining freilaufend vom Boden aus probieren. Wenn Du Angst hast, dass er Dich überrennt, nimm eine Logierpeitsche mit, ansonsten geht´s auch nur mit einem Seil.
Versuch ihn erst mal, dahin laufen zu lassen, wohin Du es möchtest und versuche durch unterschiedliche Positionen zum Pferd noch sein Tempo zu bestimmen. Variiere die Hand und das Tempo, versuch, ihn aufmerksam auf Dich zu machen. Bei den ersten Versuchen, brich ruhig schnell ab, wenn Du merkst, dass er auf Dich achtet.
So würde ich erst mal versuchen mit der Situation umzugehen.....
Viel Glück!
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Milea
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Betreff des Beitrags: Verfasst: Sa 19. Jan 2008, 19:45 |
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Registriert: Do 27. Sep 2007, 10:07 Beiträge: 556
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Hi Jessi,
also eigentlich war er schon immer so, halt Rotzfrech.
Ich habe schon immer gesagt, wäre er ein Mensch, wäre er ein Choleriker. Normalerweise kann man ihn aber schnell runterholen.
Alleine mit ihm im Gelände wäre glaube ich Selbstmord, er ist auch in Begleitung ein Hasenfuß im Wald und findet die Welt vieeel zu groß!
Er ist halt ein typisches Hallenpferd, der wird schon als Fohlen nur selten eine Wiese gesehen haben.
Ich glaube er sieht den Reitplatz jetzt auch schon als Gelände an.
Leider ist der Platz nicht eingezäunt...
Aber Du hast Recht, ich denke kurze Einheiten wären wohl díe beste Methode.
Erst wollte ich ihm sein Kraftfutter auf dem Platz geben, aber ich glaube da würde er eine Schlundverstopfung vor Aufregung bekommen. 
_________________ LG Milea
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TiBi
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Betreff des Beitrags: Verfasst: Sa 19. Jan 2008, 20:05 |
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| Technik |
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Registriert: Mo 7. Jan 2008, 15:49 Beiträge: 2057 Wohnort: RLP, Eifel
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Hi Milea,
oh, die Klebe-Probleme kenne ich nur zu gut... Ich kann da Jessi nur zustimmen: alleine raus, kurze Einheiten - konzentrier ihn auf dich.
Was dabei hilft, stelle die Respektfragen, weicht die Hinterhand, weicht die Vorhand (erst Blick-Konzentration, dann Auf-ihn-zu-bewegen, dann Seil-schwingen), folgt er der Führ-Einladung? Wenn nicht, beweg ihn. Ein Roundpen wäre natürlich sehr hilfreich, aber ohne musst du es halt am Strick üben. Beschäftige ihn und hol ihn zu dir mit der Aufmerksamkeit, so dass er sich nicht durch die Umwelt ablenken lässt und es dir dadurch schwer macht. Versuch, Seitengänge an der Hand, die lenken gut ab. Wie reagiert er denn auf Belohnung und Lob? Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn von der Herde getrennt, ist Lob eine sehr gute Motivation. Auch mit Leckerli. Ist schwer, das auf die Ferne zu beraten... das Wichtigste ist, dass du selbst nicht "aufgibst", weil er zu viel Spökes macht
Liebe Grüße, Tina
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Milea
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Betreff des Beitrags: Verfasst: Sa 19. Jan 2008, 22:46 |
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Registriert: Do 27. Sep 2007, 10:07 Beiträge: 556
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Hi Tibi,
weichen tut er dann eigentlich gut, man muß allerdings aufpassen das man nicht neben der Hinterhand steht, der kann nämlich treten wie eine Kuh.
Puh, aber ihr habt beide Recht, ich muß da wohl jetzt jeden Tag ein kleine Einheit absolvieren. Wenn er nur nicht so groß wär, ich muß da schon stark an mir arbeiten dass er mich nicht zu sehr beeindruckt.
Gab es da nicht so einen Spruch: Kaufe niemals einen Fuchs mit 3 weißen Beinen!
Dabei sieht es so unglaublich unschuldig aus mit seiner Blesse:
_________________ LG Milea
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Superjessi
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Betreff des Beitrags: Verfasst: Sa 19. Jan 2008, 23:01 |
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Wenn Du meinst, dass Du ihn unter Kontrolle hast, könnstes Du auch Bodenarbeit mit Kappzaum und Longiergurt machen- also vom Boden aus fahren. So würdest Du die Halswirbelsäule schonen - ich miene besser, als wenn Du ihn nur einfach so rumziehen müßtest, wenn er Dir weglaufen will. Wenn der Platz allerdings nicht eingezäunt ist und Du Angst hast,dass er Dir beim Longieren abgeht - lass es sein. Wenn er es erst gelernt hat, dass er so durchkommt, wird es schwierig sich so gegen ihn durchzusetzen. Halten kannst Du ihn auf keinen Fall, wenn er wirklich weg will - da hast Du keine Chance.
Wichtig ist, ihn immer angeregt zu beschäftigen, auf Dich aufmerksam zu machen.
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Superjessi
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Betreff des Beitrags: Verfasst: Sa 19. Jan 2008, 23:03 |
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Verena
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Betreff des Beitrags: Verfasst: So 20. Jan 2008, 10:56 |
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Registriert: Sa 21. Jul 2007, 08:26 Beiträge: 2301 Wohnort: Niedersachsen
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_________________ "An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft sondern seinen Charakter." (Konfuzius)
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Milea
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Betreff des Beitrags: Verfasst: So 20. Jan 2008, 14:35 |
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Registriert: Do 27. Sep 2007, 10:07 Beiträge: 556
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Angst das er mir an der Longe abhaut habe ich nicht, durch seinen langen Hals ist er da besser kontrollierbar als z.B. meine Stute (Haflingermix). Ich hätte eher Angst das er unkontrolliert um mich rumbrettert und dabei in sämtliche Richtungen keilt, ob das seine Knochen wohl aushalten...
Man darf seine Hinterhand nicht einmal aus den Augen verlieren, sein Lieblingstrick an der Longe ist es nämlich sich blitzschnell nach aussen drehen wenn er kein Bock mehr hat, dann muß man ihn erst mal wieder reinholen und die Longe sortieren.
Es ist echt eine Zwickmühle, der müsste einfach mal richtig Dampf ablassen, durch seine Krankheit sollte dies allerdings relativ kontrolliert geschehen.
Im Paddock weicht er eigentlich am besten von allen Pferden, da muß ich ihn nur mal böse angucken. Wenn er nicht hochgeputscht ist, ist er eigentlich schnell zu dominieren. Bei dem Parellikurs hatte er am 2. Tag aus Streß ja sofort Schluckauf wenn mit ihm gearbeitet wurde.
Er ist halt typisch Mann - kann austeilen aber nicht einstecken.
Mit den Pferden geht er übrigens auch so um, der ist nur durch seine schnelle Hinterhand Chef geworden. Mittlerweile hat sich aber das Blatt ein bischen gewendet weil der andere Wallach sein Verhalten kopiert und sich dadurch besser wehren kann.
Kühe treten gerne zur Seite aus, viele Bauern sind wohl deswegen schon gestorben. Rinderhaltung ist statistisch gefährlicher als Pferdehaltung. 
_________________ LG Milea
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shadowfax
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Betreff des Beitrags: Verfasst: So 20. Jan 2008, 16:59 |
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Registriert: Mo 5. Nov 2007, 11:32 Beiträge: 386
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ui. der tönt schon etwas übel. ich würde auf jedenfall deine gesundheit über die des pferdes stellen!
ich würde folgendes probieren:
. kein kraftfutter
- führübungen wie schon oben beschrieben
- wenn für pferd nicht lebensgefährlich auf platz/halle freilassen
- freies longieren im roundpen wenn ausgebockt (und wenn nicht zu gefährlich)
- alternative: auf weide geben bis er richtig gearbeitet werden kann
(- möglichkeit, welches es theoretisch gäbe: sedieren lassen)
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Milea
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Betreff des Beitrags: Verfasst: So 20. Jan 2008, 22:03 |
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Registriert: Do 27. Sep 2007, 10:07 Beiträge: 556
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_________________ LG Milea
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shadowfax
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Betreff des Beitrags: Verfasst: So 20. Jan 2008, 22:09 |
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Registriert: Mo 5. Nov 2007, 11:32 Beiträge: 386
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Milea
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Betreff des Beitrags: Verfasst: So 20. Jan 2008, 22:18 |
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Registriert: Do 27. Sep 2007, 10:07 Beiträge: 556
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_________________ LG Milea
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Superjessi
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Betreff des Beitrags: Verfasst: So 20. Jan 2008, 22:22 |
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Susann
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Betreff des Beitrags: "Fiasco" Verfasst: Mo 21. Jan 2008, 08:16 |
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Registriert: So 12. Aug 2007, 19:09 Beiträge: 16 Wohnort: Wiesenburg (Brandenburg)
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Hallo Milea,
hast du evtl. die Möglichkeit, dir mit Litze und Plastikstäben auf dem Reitplatz ein Viereck für kontrollierte Arbeit mit deinem Wallach abzustecken? Ist natürlich nur sinnvoll, wenn er Stromzäune akzeptiert...und auch dann, wenn sie nicht unter Strom stehen.
Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass ihr beide indessen ziemlich unter Druck steht. Wenn möglich, bau dir so ein Viereck doch mal auf und geh mit ihm hinein und kümmere dich nicht um ihn. Mache einfach "dein Ding" - spiel mit nem Ball oder der Gerte, hüpfe, male im Sand, wirf deine Mütze hoch und fang sie auf - als wär das alles viiiieeeel interessanter als dein Pferd. Die meisten Pferde fangen an, sich für den Menschen (wieder) zu interessieren, wenn sie merken, dass er sich nicht für sie interessiert. Und schon hast du seine Aufmerksamkeit, er wird kommen, du kannst ihn streicheln oder ihm den Ball an die Nase halten oder eine andere Minisache machen und ihn dann sofort zurück in seinen Auslauf bringen. Anfangs kann ja deine Stute in der Nähe sein, wenn er sonst absolut austickt. Ich meine, er muß erstmal wieder herausfinden, dass du interessanter bist als alles andere. Erst dann haben meiner Meinung nach Arbeitseinheiten wieder Sinn. Nutze Phantasie (und Mut, denn man wird manchmal von anderen belächelt!) und spiele wirklich. Ohne direkte Manipulation am Pferd. Wenn du ihn beim Interesse und seiner freiwilligen Zuwendung packst, hast du schon viel gewonnen.
Aufs Reiten würde ich momentan ganz verzichten, ist zu gefährlich mit seinen Show-Einlagen. Geh nochmal viele Schritte zurück, nimm den Druck raus...ihr habt doch ewig Zeit...oder?
Und noch ein ketzerischer Vorschlag: Denk dochmal darüber nach, ob du dein Pferd nicht anders nennen/rufen kannst als gerade "Fiasco". Manchmal ist Nomen eben Omen. Vielleicht hilft euch die Bedeutung und der Klang eines weicheren, "zugewandten" Namens auf der mentalen Seite auch ein Stück weiter.
Ich habe oft erlebt, dass Pferde mit Namen wie Sheitan, Teufel, Luzi, Feuerball usw. sich im Verhalten positiv veränderten, dadurch, dass die Besitzer sie anders als bisher riefen und so dem Ganzen eine andere Bedeutung und Verbindung gaben...Naja, und was kann man mit "Fiasco" schon verbinden als eben ein Fiasco?!
lg
Susann
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Milea
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Betreff des Beitrags: Verfasst: Mo 21. Jan 2008, 10:49 |
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Registriert: Do 27. Sep 2007, 10:07 Beiträge: 556
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Hi Susann,
wenn meine Stute dabei ist, kann man mit ihm ja ganz normal arbeiten. Er ist sonst zwar auch manchmal frech, aber schnell zu beruhigen.
Letzte Woche haben wir z.B. einen ganz entspannten Spaziergang im Wald gemacht.
Ohne meine Stute ist er voll mit Adrenalin, wiehert oft und wird frech wenn man versucht seine Aufmerksamkeit zu bekommen.
Ich glaube da würde ich einem selbstgesteckten Zaun ohne Strom nicht trauen, aber trotzdem danke für die Idee.
Ja, der Name...
Der ist leider wirklich Programm, allerdings bis jetzt eher gesundheitlich, diese Pferd hat eine ellenlange Krankengeschichte.
Deswegen wollten wir ihn auch umtaufen und hatten uns auf Valesco geeinigt (heißt soviel wie der Erstarkende), der Name ist vom Klang auch ähnlich wie Fiasco. Das umtaufen hat in der Praxis aber leider nicht funktioniert, nach 4 Jahren hat man sich einfach zu sehr an den alten Namen gewöhnt. Vor allem da wir ihn eh die meiste Zeit Ficus nennen.
_________________ LG Milea
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luriza
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Betreff des Beitrags: Verfasst: Mi 23. Jan 2008, 22:06 |
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Susann
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Betreff des Beitrags: Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 11:34 |
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Registriert: So 12. Aug 2007, 19:09 Beiträge: 16 Wohnort: Wiesenburg (Brandenburg)
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