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| Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof http://berber-online.de/phpbb/viewtopic.php?f=51&t=2483 |
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| Autor: | Jackie [ Fr 7. Feb 2014, 23:16 ] |
| Betreff des Beitrags: | Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
In sehr schöner ungezwungener Atmosphäre referierten am 29. Jan. Patricia Kaiser-Rickert und Bettina Schürer über den Nutzen und mögliche Risiken von Impfungen. Nach einer kurzen historischen Einführung über die ersten Entdecker von Impfungen (Pockenimpfungen von Edward Jenner), Informationen auf welchen Nährmedien Pharmaunternehmen die Erreger heute vermehren und was an zum Teil giftigen und krebserregenden Zusatzstoffen noch in Impfungen enthalten sein können, stieg die Referentin Patricia schnell in Ihre Behandlungsstrategien ein. Dabei war auch interessant wie breit die Grauzone bei Impfschäden ist und wie schwierig ein Nachweis sein kann. Interessant fand ich die Informationen bezüglich der Maul-und Klauenseuche. In Ländern mit Impfpflicht traten wesentlich mehr Fälle von Maul-und Klauenseuche auf als in Ländern ohne Impfpflicht. Zum Thema passende, gut ausgewählte und beeindruckende Fallbeispiele lockerten die Theorieteile sehr gut auf. Die zwei Referentinnen wechselten sich in den einzelnen Themenblöcken gut aufeinander abgestimmt ab. Das verlieh dem Tag eine besondere fruchtbare Stimmung. Mich persönlich hat vor allem angesprochen, dass dieses doch zum Teil heftig und auch polemisch diskutierte Thema sehr sachlich (natürlich aus der Sicht eines Homöopathen und nicht der Pharmaindurstrie) dargestellt wurde. So wurde nicht grundsätzlich dazu aufgerufen sich und seine Tiere niemals zu impfen. Vielmehr wurden homöopathische Alternativen zu klassischen Impfungen (z.B. Tetanus Nosoden) vorgestellt. Zusätzlich wurde am Beispiel des Arzneimittelbildes von Alumina ein homöopathisches Mittel besprochen, das u.U. zur Heilung von Impfschäden eingesetzt werden kann. Wenn eine Impfung verabreicht wurde, empfiehlt sich die Gabe von Thuja. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei und ich freue mich schon auf ein weiteres Seminar zu diesem Thema am 22. Februar auf dem Reckeroder Hof. Das nächste Seminar heißt: Der Froschkönig. Darin wird an Hand eines Märchens die Arznei Thuja beleuchtet. Ich kann das Seminar nur allen Interessierten empfehlen! |
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| Autor: | TiBi [ Sa 8. Feb 2014, 09:00 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
Danke für den interessanten Bericht
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| Autor: | Saida [ Di 11. Feb 2014, 11:06 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
Ich bin doch sehr überrascht, dass in diesem diskussions freudigen Forum das Thema impfen nicht auf mehr Interesse stößt. Wogegen impft Ihr denn und wie oft? LG Bettina |
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| Autor: | Svenschi [ Di 11. Feb 2014, 11:14 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
Hm. Also ich bin ja großer Freund davon, bei bestimmten Dingen homöopathische Mittel einzusetzen. Bin aber eher auf "Seite" der klassischen Medizin. Beide Pferde werden auf jeden Fall gegen Tetanus geimpft! Das ist mir extrem wichtig, nicht nur bei meinen Pferden, auch bei mir. Obwohl ich wirklich sehr sehr ungern geimpft werde und da echt Schiss vor hab Herpes kommt mir nicht mehr ins Pferd, Influenza nur "vorgeschrieben". Da ich aber keine Turniere reite, fällt auch das derzeit flach. Angefangen, mir darüber Gedanken zu machen, hab ich zugegeben leider erst wegen meines Headshakers. Stichwort Impfschäden und so
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| Autor: | Verena [ Di 11. Feb 2014, 11:24 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
Bei uns auch Tetanus und Influenza. Wir fahren über Winter ab und an mal in eine Reithalle und ich kenn keine, die einen ohne rein lassen. |
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| Autor: | Svenschi [ Di 11. Feb 2014, 11:32 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
Verena, ich geb zu, dass Rubins Impfungen (bzw. Nicht-Impfungen) nicht mit meinem Stallbesitzer abgesprochen sind. Wir haben momentan im "Nachbarstall" ein Dorf weiter vermutlich Herpes-Fälle, da wurden wir nochmal drauf hingewiesen den Impfschutz unserer Pferde zu überprüfen... |
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| Autor: | Esprit [ Di 11. Feb 2014, 11:33 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
ich denke Tetanus gehört zu den am wenigsten umstrittenen Impfungen. Genauso wie man leider Tollwut impfen muss, wenn man in einem akuten Tollwutgebiet wohnt. aber Influenza z.B. hat mir noch nie eingeleuchtet - auch beim Menschen nicht. |
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| Autor: | Esprit [ Di 11. Feb 2014, 11:35 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
seufz - bei Herpes wird auch immer schnell Panik verbreitet. Letztes Jahr wurden in NL z.B. alle Turniere abgesagt wegen angeblicher Fälle. Irgendwann löste sich das alles in Luft auf und konkrete Todesfälle gabs dann keine.
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| Autor: | Svenschi [ Di 11. Feb 2014, 11:39 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
Influenza leuchtet mir halt eben grad beim Menschen nicht ein und deshalb hinterfrag ich es inzwischen beim Pferd. Wenn man Turniere reitet, muss das ja tatsächlich 2x im Jahr gemacht werden! Herpes: Wir hatten vor einiger Zeit durchaus nachgewiesene Herpesfälle, mit Todesfolge bei 2 Pferden soweit ich weiß. Davon übrigens eins geimpft |
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| Autor: | Verena [ Di 11. Feb 2014, 13:07 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
Tetanus ist für mich auch Pflicht, egal ob Reithalle oder nicht; Tollwut ist bei uns, Gott sei Dank, (noch) außen vor. Aber Influenza mach' ich eben wegen der Halle (obwohl ich selbst mich nicht impfen lasse). Die Crux bei den Herpes-Stämmen ist eben, dass die nur gegen die geimpften Stämme helfen. Sobald's ein anderer ist, war's zwar nicht umsonst, aber vergebens. Und ich glaub', gegen ein, zwei Stämme gibt's gar keine Impfungen. |
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| Autor: | Magall [ Di 11. Feb 2014, 13:36 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
Für mich ist z.Zt. auch nur Tetanus ein absolutes Muss! Fängt man aber an mit dem Verreisen (Kurse, Turniere etc. ), geht das Abwägen schon los. Der Spagat zwischen Vorschriften und eigenen Überlegungen/Überzeugungen ! Je mehr Leute man fragt desto mehr Meinungen und Erfahrungen erschweren einem eine klare eigene Linie! Weder möchten man seinem Liebling einen Schutz vorenthalten, noch möchte man Stoffwechsel/ Immunsystem unnötig belasten oder ihn gar drohenden Gefahren aussetzen....Es bleibt sehr schwierig! Machen gerade mit dem Hund eine furchtbare Zeit durch ( immer alles schön nach Tierarzt: Impfungen/Wurmkuren, Antibiotikum) Und nun ist er sehr krank durch "Überversorgung" ! Ich denke bei Pferden ist die Situation ähnlich problematisch! Viele Grüße Magall |
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| Autor: | Saida [ Mi 12. Feb 2014, 10:48 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
Wir impfen nur Tetanus, aber erst wenn sie ca. dreijährig sind. Nach der Grundimmunisierung kann oft ein Titer festgestellt werden, bietet also Schutz. Das Drama bei den Tieren ist nach meiner Meinung, dass ihnen im Gegensatz zu den Menschen kein Immungedächtnis zugestanden wird. Will heißen, dass es bei den Tieren genau so unnötig, bzw. schädlich ist, ständig nachzuimpfen. Im Fall von Tetanus kommen seit längerem Warnungen vor zu häufigen Wiederholungsimpfungen. Jetzt wurde auch nachgewiesen, dass der Titer nach der Grundimmuniesierung nicht weiter steigt, bei zu häufigen Wiederholungsimpfungen sogar wieder zurückgeht.- In den USA wurde schon immer "nur" alle 5 Jahre nachgeimpft, in F alle 3, in D oft alle 2 Jahre, im Pharma Land Schweiz jährlich. - Die Lebenserwartung unserer Haustiere ist über die letzten Jahrzehnte um rund 10 Jahre gesunken. Wäre interessant zu wissen, eine wie große Rolle dabei Wurmkuren und Impfungen spielen. Ernährung spielt dabei sicherlich auch eine sehr große Rolle, nur die Lebenserwartung des Menschen ist ja in diesem Zeitraum beständig gestiegen trotz der Ernährung, die im Fall der Menschen ja noch bedenklicher sein dürfte, als bei den Tieren. Liebe Grüße Bettina |
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| Autor: | Verena [ Mi 12. Feb 2014, 11:21 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
Hm, ich denke, dass der Grund hierfür eher in Überzüchtung bzw. Hochleistungszucht zu sehen ist. Bei Kühen und Schweinen - die ja auch in eine Haustierstatistik zählen - ist es wohl besonders deutlich. Vor ein paar Jahren hat mir mal ein alter Bauer gesagt: "Früher gaben die Kühe 4.000 l Milch und wurden 10 Jahre alt. Heute geben Sie 10.000 l Milch und werden 4 Jahre alt". Das gleiche Dilemma gibt es ja auch bei z.B. Rassehunden und -katzen (Qualzuchten, Massenzucht, etc.). |
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| Autor: | Saida [ Mi 12. Feb 2014, 12:09 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
Ich dachte jetzt mehr an Katzen, Hunde, Pferde.... |
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| Autor: | Gezelle [ Do 13. Feb 2014, 18:28 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
Ein sehr interessantes und immer wieder aktuelles Thema. Leider ist Reckerode für mich etwas weit entfernt. Die Themen finde ich spannend. Danke für den Bericht. Hier in Frankreich wird von einigen TA immer noch generell jedes Jahr Kombi-Impfung Influenza/Tetanus geimpft. In der Schweiz hatte ich vor x-Jahren zwei TA, die damals schon darauf hinwiesen, dass Tetanus viel länger wirkt als angegeben wird. Es ist wie bei den Katzen: die Pharmaindustrie und die TA verdienen ihr Geld mit jährlichem Impfen. Unser Kater hat eine Art Asthma wahrscheinlich vom Impfen her. Seither werden beide Katzen nicht mehr geimpft. Ich lasse alle Pferde Tetanus impfen (Grundimmunisierung) und dann nochmals nach einem Jahr - Wiederholungsimpfungen werde ich in den nächsten Jahren keine mehr machen. Ob ich dann mittels Blutwerten den Schutz überprüfen werde oder nach x-Jahren direkt Nachimpfen lasse, weiss ich noch nicht. Influenza zu impfen finde ich nicht nötig. Ich lasse impfen, weil die meisten Hengsthalter dies so vorschreiben (ein eigener Hengst wäre da von Vorteil ...) und wegen Grenzübertritten. Bei den jetzt Dreijährigen habe ich relativ spät Tetanus impfen lassen - mit ca. 10 Monaten; empfohlen wird viel früher. @ Bettina, ihr impft Tetanus erst mit drei Jahren. Was für einen Schutz gebt ihr den Pferden? Im Text ist etwas angedeutet. Irene |
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| Autor: | Saida [ Do 13. Feb 2014, 20:02 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
@ Irene: Die Kleinen bekommen je nachdem wie sie da stehen mit 10 - 14 Tagen eine Tetanus Nosode, meist C 200. Das wiederhole ich so ungefähr im einjährigen Abstand. Liebe Grüße nach Frankreich Bettina |
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| Autor: | icefreak [ Fr 14. Feb 2014, 13:48 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
hier beispielhaft eine gängige Empfehlung: www.pferdeklinik-in-parsdorf.de/pdf/Imp ... urplan.pdf |
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| Autor: | Saida [ Fr 14. Feb 2014, 15:30 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Altermative Impfungen Seminar auf dem Reckeroder Hof |
Icefreak, findest du die Empfehlung sinnvoll? macht ihr das so? |
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