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| Fragen zu Preisen u. Belastbarkeit von Berberpferden http://berber-online.de/phpbb/viewtopic.php?f=40&t=966 |
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| Autor: | Anni [ Mi 17. Sep 2008, 22:54 ] |
| Betreff des Beitrags: | Fragen zu Preisen u. Belastbarkeit von Berberpferden |
Ich glücklich, durch das Forum schon mal einige Schritte weiter gekommen zu sein. Vielleicht könntet ihr mir noch folgende Fragen beantworten? Für mich tut sich ein Dschungel auf. Die Preise für Berber bewegen sich zwischen 5000.- und 15 000 Euro. An den Bildern ist wirklich kein so großer Qualitätsunterschied auszumachen. Das ist für mich erst mal ein Problem, nachdem ich aus dem süddt. Raum bin und nicht schnell mal überall vorbeifahren kann. Wie könnte ich eine Vorsortierung machen? Welche Preise sind angemessen u. woher kommen die grossen Preisunterschiede? Dann wundere ich mich, dass schon mit 2-3 jährigen gearbeitet wird und auch zu- oder angeritten sind. Sind Berber ausgesprochene Frühentwickler oder spielen finanzielle Dinge eine Rolle? Ab wann kann ich einen Berber leistungsmäßig körperlich voll belasten. Ich möchte da nur eine circa Angabe, weil bei diesem unterschiedlichen Exterieur man sicher keine generelle Aussage machen kann. Ist die Töltveranlagung wirklich so breit vorhanden oder sind die Pferde des einen Gestütes speziell ausgesucht? Ich möchte betonen, dass ich nichts anzweifeln möchte, sondern nur mehr verstehen möchte... Hoffe auf viele Antworten. |
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| Autor: | René [ Do 18. Sep 2008, 06:26 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
morgen anni, also ich kann dir nur etwas zu den AB´s sagen. wir fangen mit der bodenarbeit zwischen 2 und 3 j. an, je nachdem wie weit das pferd ist, davor machen wir nur führtraining und spazierengehen etc. anreiten fangen wir mit 4 j. an. wir haben auch 2 AB´s, die Töltveranlagung haben, aber von uns nicht weiter in diese richtung gefördert werden. hoffe dir etwas info gegeben zu haben.... LG René |
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| Autor: | Patrizia [ Do 18. Sep 2008, 08:05 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
| Autor: | Feuerpferd [ Do 18. Sep 2008, 09:37 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo "Anni", ich finde Preisunterschiede zwischen 5.000 und 15.000 € nicht sonderlich gravierend. Schau mal bei den Spaniern und Portugiesen und vergleiche mal! Wie Patrizia schon sagte, spielt der Ausbildungsstand eine entscheidende Rolle (und ich glaube, wir wissen alle, was eine gute Ausbildung kostet Was ist denn eigentlich aus dem Araber-Berber Deiner Freundin mit den schlechten Leberwerten geworden? Auf meinen letzten Beitrag zu diesem Thema hier im Forum und mein Angebot, dass sie sich per Mail bei mir melden kann, gab's keine Reaktion ... also wieder alles in Ordnung? Das wäre ja prima! |
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| Autor: | BerberinFrance [ Do 18. Sep 2008, 10:17 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Anni Auch ich finde eigentlich die Preisspanne zwischen 5'000.- und 15'000.- vertretbar, insbesondere bei einer Rasse wie es der Berber eben ist, vielseitig und breit gefächert. Soe viele Dinge spielen eine Rolle beim Preis: Alter, Herkunft, Ausbildungsstand, Geschlecht, Veranlagung des Pferdes, Angebot und Nachfrage, wer ist der Verkäufer (Händler, Züchter, Privatmann/-frau) und last but nor least halt auch die Frage, wie dringend das Pferd verkauft werden muss. Sicher muss man auch ein wenig rumfahren für ein gutes Pferd, bei einem Telefongespräch mit gezielten Fragen kann man aber sicher auch schon einiges erfahren. Und da kannst Du auch schon Dein Bauchgefühl ein wenig spielen lassen, wenn Du aufmerksam zuhörst und gute Fragen stellst, wirst Du ziemlich schnell merken, ob es sich lohnt, weiter Zeit zu investieren oder nicht. |
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| Autor: | Saif [ Do 18. Sep 2008, 21:53 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Mein Ex-Freund ist mit dem Berber und dem PRE zu seiner neuen Freundin gegangen. Diese hat einen Warmblut-Körungssieger, welcher mal eine Mio EURO kostete. Okay dieser Hengst hat seine Leistung gebracht und in Deutschland Körungssieger zu werden ist sicher eine Auszeichnung. ABER sie traut sich nicht mit ihm ausreiten zu gehen (weil auf dem Auge), Schöneich-Longieren kann sie ihn auch nicht, weil der Hengst ihr zu dominant ist. Und ich glaube, wenn man mit seinem Pferd nicht ausreiten gehen kann, dann ist der Preis immer falsch. Mein Ex und ich haben uns über den Preis dieses Pferdes k.o. gekringelt Der Preis widerspiegelt meiner Meinung nach nicht immer die Qualität. Man muss sich gegenüber ehrlich sein, was will man selbst. Man kauft nicht für den Nachbarn - denn der lacht als erstes, wenn man mit dem Pferd nicht klar kommt... Ich selbst habe ein ausgesprochen begabtes Pferd gegen ein etwas weniger begabtes Pferd eingetauscht (mit meinem Exfreund) und der Tausch stimmt für beide... Das "schlechtere" Pferd war übrigens teurer... |
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| Autor: | Verena [ Fr 19. Sep 2008, 07:59 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Oh ja, bzgl. Reitern mit spanischen Hengsten kann John Wayne vielleicht noch seine kleine Anekdote erzählen, die er vor ein paar Wochen in Severloh erlebt hat (wenn er aus dem Urlaub zurück ist). Wir haben jedenfalls herzlich gelacht beim Abendessen bzw. auch nur ungläubig den Kopf geschüttelt! |
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| Autor: | Saif [ Fr 19. Sep 2008, 22:59 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
A propos Preise. Meine Bekannte war in einem sehr renommierten Gestüt Bereiterin. Sie war im Olympiateam und reitet gerne "heisse Oefen". Da gab es aber ein Hengst, welcher mit Vorliebe stieg und sich hinten in die Wand mit ihr fallen liess. Sie sagte, von dem Pferd hatte sie richtig Schiss. Und er war eigentlich unreitbar. Das Pferd wurde für eine Mio. DEM weiterverkauft... Wenn ich dann höre, dass hübsche Haflinger, eingefahren, welche noch einen Sprung machen, nett im Viereck gehen und im Gelände eine Lebensversicherung sind und man bekommt kaum Schlachtpreis - tja, dann hat Preis mit Qualität wirklich wenig zu tun. Pferde über 10 Jahre finden sowieso nur schlecht Käufer, auch wenn sie wirklich eine gute Ausbildung genossen haben. Man kauft heute teure, angerittene Pferde, wo der Preis "Hoffnung" widerspiegelt. Der Vorteil beim Berber ist, dass die Rasse selten ist. Heisst, dass der Preis für Pferde stabil bleibt. Auch ältere Pferde finden ihre Käufer. Etwas was sicherlich für den Berber spricht. Denn niemand weiss, ob er nicht irgendwann verkaufen muss... |
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| Autor: | Anni [ Sa 20. Sep 2008, 13:14 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Danke für Eure guten und logischen Antworten! Zum Kaufpreis habe ich Folgendes Rechenbeispiel gefunden: Anschaffungskosten Pferd bei 10 000 Euro Haltungskosten pro Jahr: ca. 3.000 € Nutzung pro Woche: 6 Stunden Reitbare Zeit des Pferdes: angenommene 20 Jahre Kosten für Haltung pro gerittene Stunde: 7,70 € ->Kosten für Abschreibung des Kaufpreises (pro gerittene Stunde): 1,30 € Gesamtkosten: 8,90 € Der Anschaffungspreis macht also weniger als 15% des Reitvergnügens aus! ( Annahme ohne Zinsen und Inflation) |
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| Autor: | BerberinFrance [ Sa 20. Sep 2008, 19:19 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
| Autor: | Saif [ Sa 20. Sep 2008, 23:03 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Ja und mit dem was man an Unkosten rechnet und was dann IN DER REALITAET auf einem zukommt, dass ist dann nochmal was gaaanz anderes |
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| Autor: | TiBi [ Mo 6. Okt 2008, 16:13 ] |
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